AUFTRAG

     Sie befinden sich hier:

LEITBILD UNSERE SCHULE IMPRESSUM KONTAKT / ANMELDUNG
Home
Home Über uns Fachrichtungen Service Galerie
Home
© 2014 BBS Thuine

Elisabeth Heile verabschiedet                

    15. September 2017



„Dem Leben Perspektive(n) geben“, lautet das Leitmotiv der Berufsbildenden Schulen in Thuine, welches die scheidende Schulleiterin Elisabeth Heile stets mit Leben erfüllt hat. In einer von viel Hochachtung geprägten Feier wurde die 65-Jährige jetzt aus dem Schulleiteramt verabschiedet.


Von Anne Bremenkamp


Thuine. „Elisabeth Heiles Sicht auf die Schülerinnen und Schüler gründet auf einem ganzheitlichen christlichen Menschenbild und ist von ihrem Interesse an deren gelingendem Leben weit über Zensuren hinaus geleitet“, würdigte seitens der Thuiner Franziskanerinnen als Schulträger Generaloberin Schwester Maria Cordis Reiker die Verdienste der 65-Jährigen, die 19 Jahre an der BBS Thuine gewirkt hat. Nach dem Tod der früheren Schulleiterin Schwester Margitta hat sie 2015 beherzt die Schulleitung der BBS Thuine übernommen. In dieser Krisensituation hat sie mit ihrer ruhigen, den Menschen zugewandten Art und dem Rückenwind der Landesschulbehörde die ganze Schulgemeinschaft mit in ihr sicher gelenktes Boot genommen.


„Elisabeth Heile pflegt einen besonderen pädagogischen Takt, der das Lernen und Lehren gelingen lässt“, zeichnete die Dezernentin der Landesschulbehörde Martina Otto-Schindler den Lebensweg der staatlich geprüften Hauswirtschafterin, Diplom-Ökotropholgin und Pädagogin nach, die unter anderem nach Auslandsaufenthalten und Familienzeit im September 1998 an die BBS Thuine kam.


Mit Souveränität und Gelassenheit habe sie als Lehrerin, aber auch als Schulleiterin stets die Fäden in der Hand und jeden Einzelnen im Blick behalten und es so zu einer ebenso beruflichen wie auch persönlichen Meisterschaft gebracht.


Heiles Handschrift


In sehr persönlichen und bewegenden Worten sprach seitens des Lehrerkollegiums Mareike Lindner der scheidenden Schulleiterin großen Dank aus: „Unsere Schule ist ein warmer, liebevoller Ort, der deine Handschrift trägt. Du hast die Schule ganz im Sinne von Schwester Margitta mit deiner Warmherzigkeit, deiner Nächstenliebe und deinem pädagogischen Fingerspitzengefühl geleitet und sie so zu einem besonderen Ort der Begegnung gemacht.“


Dass Elisabeth Heile viele gute Spuren an der BBS Thuine hinterlässt, unterstrichen die Schüler symbolisch mit einem gemeinschaftlich gefertigten Murmelbild. Schülersprecherin Sandra Kohne brachte es auf den Punkt: „Immer präsent, immer ein offenes Ohr, für jeden ein Lächeln und sich für gute Scherze nicht zu schade.“


Auch im Namen von Thuines Bürgermeister Karl-Heinz Gebbe gratulierte Frerens Samtgemeindebürgermeister Godehard Ritz Elisabeth Heile zu einem erfüllten und erfolgreichen Berufsleben, das ihr auch immer Berufung war: „Wie klein und um wie viel ärmer wären die Gemeinde Thuine und die Samtgemeinde Freren ohne die BBS und die Antoniusschule der Thuiner Franziskanerinnen.“


Wie es einer Schulleiterin gebührt, hatte Elisabeth Heile das letzte Wort, mit dem sie ihrer Nachfolgerin Cornelia Remmers Gottes Segen für ihre zukünftigen Aufgaben wünschte und das sie mit einem großen Dank an all ihre Wegbegleiter verband: „Alleine schafft man nichts, ich war zu keiner Zeit alleine.“ [NOZ, 16.09.2017}