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© 2014 BBS Thuine

Thuine. Unter dem Motto „Leben spenden macht Schule“ veranstaltet die Berufsbildende Schule (BBS) Thuine in diesen Tagen zusammen mit der Deutschen Knochenmarkspenderdatei gemeinnützige Gesellschaft Tübingen (DKMS) mehrere Projekttage.


Abschluss wird am Sonntag ein „Tag der offenen Tür“ sein. Koordiniert werden die Aktionen von den Lehrerinnen Astrid Hemken und Jutta Hempen.

Mit einem Flyer, auf dem die Geschichte der erkrankten vierjährigen Nour aus Berlin beschrieben wird, wurde in der Schule für eine Aktion zur Gewinnung neuer, potenzieller Stammzellspender geworben. Am Mittwoch fand die Typisierungs-registrierung dann statt.

In zwei Veranstaltungen klärte Jana Köhler von der DKMS die über 200 Schüler mit ihren Lehrern über die Stammzellspende und die Registrierung auf.


Demnach können alle Personen von 17 bis 55 Jahren, die bei guter Gesundheit sind, zum potenziellen Lebensspender werden. In 80 Prozent der Fälle werden die Stammzellen über die sogenannte „periphere Stammzellspende“ aus der Blutbahn entnommen.


Aufmerksam hörten die Jugendlichen den Erfahrungen von Sarah Fehrrolfes aus Lingen zu, die vor drei Jahren zu einer Stammzellentnahme ausgesucht wurde.


„Das war wie eine etwas längere Blutspende“, nahm die junge Frau den Jugendlichen die Angst. Leider sei die 60-jährige Patientin trotzdem verstorben. „Zunächst war ich sehr traurig, als ich das erfuhr. Ich würde es aber immer wieder machen, dann hoffentlich mit einem besseren Ausgang“, ergänzte sie.

Auf die Frage, wer sich denn jetzt registrieren lassen würde, gingen fast alle Hände hoch. „Ich hatte schon immer vor, zu einer Typisierung zu gehen, bin aber nie dazu gekommen, das mache ich jetzt auf alle Fälle“, sagte die 21-jährige Nadine aus Werlte. Der 19-jährige Manuel erinnerte sich spontan an den Fernsehspot, in dem ein kleiner, betroffener Junge in die Kamera sagt „Mund auf, Stäbchen rein, Spender sein“. „Das fand ich cool und bin natürlich mit dabei“, ergänzte er.


Großer Andrang herrschte dann im Raum Sonneneck, in dem eingewiesene Schülerinnen und Schüler die persönlichen Daten ihrer Mitschüler aufnahmen und die sterilen Wattestäbchen für einen Wangenabstrich im Mund übergaben.


Höhepunkt und Abschluss ist am Sonntag, 22. März, von 14 bis 18 Uhr der „Tag der offenen Tür“ in der BBS Thuine. Der gesamte Erlös des Schulprojekts wird der DKMS gespendet. [NOZ 20.03.2015].