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Über uns 150 Jahre BBS
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Jubiläum: 150 Jahre Berufsbildende Schulen Thuine

05. Oktober 2012

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Thuine. Seit nunmehr 150 Jahren stehen die Berufsbildenden Schulen (BBS) in Thuine im Dienst der Bildung für junge Menschen. Den Schülern würden heute vorrangig Orientierung, Hoffnung und Perspektiven geboten, wobei das Wohl des Menschen immer im Mittelpunkt stehen solle. So umschrieb Generaloberin Schwester Margaretha Maria Brand in einer Feierstunde das Spektrum der BBS in der heutigen Zeit. Vor 150 Jahren sollten Mädchen für das Leben ertüchtigt werden, zitierte die Generaloberin und Vertreterin des Schulträgers St.-Georg-Stift Thuine die Ordens- und Schulgründerin Mutter Anselma.


„Die BBS Thuine verzeichnen eine sehr abwechslungsreiche Geschichte“, erinnerte Schwester Margaretha Maria Brand. Die Ereignisse reichten bis zur Schließung der Schule durch die Nationalsozialisten.


Der Festtag wurde mit einem Festgottesdienst unter dem Titel „Mit Franziskus auf dem Weg“ eingeleitet, den Pater Heinz-Günther Hilgefort mit der Festgemeinde in der Christus-König-Kirche feierte.

„Wir feiern heute die Entwicklung von der Haushaltungsschule mit Pensionat zu einer modernen Berufsbildenden Schule mit vier Fachrichtungen und neun Schulformen“, erklärte Moderatorin Astrid Hemken. Dieses sind die Fachrichtungen Ernährung und Hauswirtschaft, Gesundheit, Pflege und Sozialpädagogik, die Fachoberschule Gesundheit und Soziales sowie die Heilerziehungspflege.


Die Ehrengäste hieß Schulleiterin Schwester Margitta Schnieders willkommen. Ein besonderer Gruß galt den Ordensfrauen „und natürlich den Schülerinnen und Schülern, denn ohne euch wären wir keine Schule.“


Im Festvortrag zeichnete Monika Homann, Regierungsschuldirektorin der Landesschulbehörde Osnabrück, den Weg der Berufsbildenden Schule Thuine als zweitälteste Bildungseinrichtung dieser Art in Deutschland nach. Zu Zeiten von Mutter Anselma wurden die Mädchen in Fächern wie Hauswirtschaft, Religion, Deutsch und Rechnen ebenso wie in Milchwirtschaft sowie Garten- und Feldarbeit unterrichtet. Im Laufe der Jahrzehnte wurden immer wieder zeitgemäße Angebote eingeführt. Man habe sich den Ansprüchen gestellt. Im Jubiläumsjahr besuchen 257 Schüler die BBS, die seit nunmehr 111 Jahren staatlich anerkannt sei.


In Grußworten würdigten die politischen Vertreter, der stellvertretende Landrat Heinz Rolfes, Samtgemeindebürgermeister Godehard Ritz sowie die stellvertretenden Bürgermeister der Gemeinde Thuine, Christoph Kuiter und Hans Herbers, das Wirken der Ordensfrauen und des Kollegiums. „Die BBS Thuine hat nichts von ihrer Anziehungskraft verloren“, wies Landtagsmitglied Rolfes auf den vor wenigen Jahren erforderlich gewordenen Neubau hin, den der Landkreis Emsland gerne gefördert habe.


Als eine sehr weitsichtige Frau bezeichnete Godehard Ritz die Ordensgründerin Mutter Anselma. Gesundheit und Bildung hätten immer im Mittelpunkt gestanden und würden auch heute noch die ganze Region prägen. Bildung und berufliche Qualifikation waren früher ein Weg aus der Armut, betonte Kuiter und unterstrich die Bedeutung dieser Aspekte auch in der heutigen Zeit.


„Die Schule hat einen hervorragenden Ruf“, betonten die Elternvertreterinnen Christel Gondermann und Christel Jonscher. Das christliche Menschenbild leite die Arbeit des Kollegiums. Es finde ein kompetenter Unterricht statt, in dem menschliche Wertschätzungen einen hohen Rang hätten. Für den musikalischen Rahmen der Festveranstaltung sorgten Schüler der BBS Thuine mit Musik, Tanz und Gesang. [NOZ, 07.10.2012]